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Aareraum Worblaufen - Aufwertung

Der Aareraum zwischen Löchligut (Stadt Bern) und Worblaufen (Gemeinde Ittigen) soll revitalisiert und aufgewertet werden. Ziel des Projekts ist es, das rechte Aareufer bis 2023 den heutigen Bedürfnissen von Natur, Naherholung und Freizeit anzupassen. Seit Oktober 2021 sind die Bauarbeiten im Gang. 

Die Aare bei Worblaufen ist ein beliebtes und vielgenutztes Naherholungsgebiet, das durch zahlreiche Nutzergruppen beansprucht wird: Fischer, Pontoniere, Kanuten und Schwimmer nutzen die Aare intensiv – ebenso wie Spazierende, Hundebesitzer und Jogger den Uferbereich. Der «Teilregionale Richtplan Aareschlaufen» bezeichnet den Standort Ittigen-Worblaufen als Hotspot für Wassersportaktivitäten und schreibt dem Ort ein grosses Entwicklungspotenzial für Freizeit- und Erholungsnutzung zu. Gleichzeitig weist das Gebiet ein hohes ökologisches Aufwertungspotenzial entlang der Aare auf.

Schützen und nutzen
Ittigen schuf mit Beschluss der Gemeindeversammlung zur Revision der Uferschutzplanung «Aareraum Worblaufen» im 2017 die planungsrechtlichen Grundlagen, um diesen Aareabschnitt aufwerten zu können und dafür zu sorgen, dass sich die vielfältigen Aktivitäten geordnet weiterentwickeln. Das rechte Aareufer soll in eine naturnahe, ökologisch wertvolle Uferlandschaft umgestaltet werden, während die Wassersportinfrastruktur dort konzentriert wird, wo der Aareraum bereits heute durch Bauten und Anlagen geprägt ist, nämlich im direkten Umfeld der Tiefenaubrücke.

Kanton und Gemeinde gemeinsam
Die Gemeinde nimmt das Projekt gemeinsam mit dem Kanton in Angriff. Für die wasserbaulichen Massnahmen ist der Kanton zuständig, für alle Massnahmen rund um Naherholung, Wassersport und Biodiversität in Zusammenhang mit dem See- und Flussufergesetz (SFG) ist es Ittigen. Ein Teil des Projekts wird auf Gemeindegebiet der Stadt Bern realisiert. Im Bereich Löchligut wird ein Aareabschnitt revitalisiert und aufgewertet. 

Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten zur Realisierung des Vorhabens belaufen sich auf rund 7 Mio. Franken. 52 Prozent der Kosten betreffen den Wasserbau und werden hauptsächlich von Bund und Kanton getragen, mit Beiträgen der Ökofonds von Kanton und BKW. 48 Prozent betreffen Massnahmen im Zusammenhang mit dem See- und Flussufergesetz (SFG). Finanziert werden diese durch den Kanton und die Gemeinde. Die Gemeindeversammlung hat den nötigen Kredit im Dezember 2020 bewilligt. 

 

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Einschränkungen während der Bauphase

Während der Bauphase sind Behinderungen und Lärm nicht zu vermeiden. Dafür bitten wir im Voraus um Verständnis. Zugang zur Aare: Der Aareraum bei Worblaufen – insbesondere der Ufer­bereich – ist…

Während der Bauphase sind Behinderungen und Lärm nicht zu vermeiden. Dafür bitten wir im Voraus um Verständnis.

  • Zugang zur Aare: Der Aareraum bei Worblaufen – insbesondere der Ufer­bereich – ist bis zum Bauende im Sommer 2023 nur sehr eingeschränkt nutzbar. Im abgesperrten Baustellenbereich ist die Aare landseitig jeweils nicht zugänglich.
     
  • Uferweg: Der Uferweg ist durchgehend begehbar. Die lokale Wegführung kann aber je nach Bauphase ändern. Es wird angestrebt, eine barrierefreie Wegführung sicherzustellen, was jedoch nicht zu jedem Zeitpunkt garantiert werden kann. Bitte die Signalisation beachten.
     
  • Zufahrt zur Aare: Bis voraussichtlich im Frühling 2022 bleibt die ARA­-Strasse mit Einschränkungen für den Privatverkehr noch offen. Danach wird sie für Sanierungsarbeiten und den Einbau der Fernwärmeleitung gesperrt werden müssen.
     
  • Parkplätze: Die bestehenden Parkplätze bei der ARA Worblental sind vorläufig noch grösstenteils benutzbar. Ab Frühling 2022 werden keine Autoparkplätze mehr zur Verfügung stehen, weil die Flächen als Installationsplatz für das Fernwärmeprojekt und die Sanierung der ARA­-Strasse gebraucht werden.
     
  • Lastwagenverkehr: Die Baustellenzufahrt für den Werkverkehr wie auch der Zu-­ und Abtransport erfolgen über die ARA­-Strasse.
     
  • Lärm: Bagger­ und Betonarbeiten werden Lärm verursachen. Das aktuelle Bau­programm sieht jedoch keine Nacht-­ und Wochenendarbeiten vor. Gearbeitet wird grundsätzlich zu den normalen Arbeitszeiten.

Gesamtprojekt

Gesamtprojekt Abschnitt 1: Löchligut – Hammerwerke Hier wird das Ufer mit sogenannten «Totholzstrukturen» gesichert. Letztere dienen nicht nur dazu, die Erosion des Ufers zu verhindern, sond…
Gesamtprojekt Aufwertung Aareraum Worblaufen
Gesamtprojekt


Abschnitt 1: Löchligut – Hammerwerke
Hier wird das Ufer mit sogenannten «Totholzstrukturen» gesichert. Letztere dienen nicht nur dazu, die Erosion des Ufers zu verhindern, sondern schaffen idealen Lebensraum für Fische und integrieren sich gestalterisch bestmöglich in die neue Aarelandschaft. Entlang der neuen Überbauung «Sandhof» sind die Ufer im Zusammenhang mit dem neuen Einlaufwerk Worble bereits befestigt. Das anschliessende Ufer bei den Hammerwerken soll mit Natursteinblöcken gesichert werden.

Abschnitt 2: Hammerwerke – Clubhaus Pontoniere
Hier wird das Aareufer abgeflacht. Der Uferweg wird landeinwärts verschoben, damit mehr Uferraum gestalterisch aufgewertet werden kann. Alte und prägende Baumgruppen bleiben bestehen. Zurückgebaut werden ein kleiner Teich und das Materialdepot der Pontoniere. Am Ort des heutigen Grillplatzes entsteht ein neuer Amphibienteich. Rückwärtig soll die grossflächige Wiese mit der Aarehütte künftig für Freizeit, Erholung und Sport genutzt werden. Im Bereich der heutigen Aarehütte wird ein neues Infrastruktur­gebäude für die Wassersportler entstehen, das auch eine ganz­jährige Buvette umfasst.

Abschnitt 3: Clubhaus Pontoniere – Tiefenaubrücke
Hier entsteht ein konzentrierter Bereich für Wassersport. Die neue Einwasserungsstelle für Kanuten und Pontoniere, ausgerüstet mit Treppen und Rampen, wird auch Schwimmenden und Böötlern einen sicheren Ein-­ und Ausstieg erlauben. Insbesondere dient sie aber auch der Sanitätspolizei. Dem Infrastrukturbereich vorgelagert wird eine Betonmauer, die entlang der Aare eine promenadenartige Situation schafft. Die heutigen Parkplätze werden aufgehoben und als Längsparkierung entlang der ARA­-Strasse neu organisiert.

Abschnitt 4: Tiefenaubrücke – ARA Worblaufen
Unterhalb der Tiefenaubrücke wird das bestehende Ufer ökolo­gisch aufgewertet. Zudem werden quer zur Aare drei Holzbuhnen eingebaut, die zum Baden genutzt werden können, aber vor allem auch Fischen Unterschlupf bieten. Die bestehenden Parkplätze werden entlang der ARA-­Strasse mittels einer Längsparkierung neu angeordnet.

Wassersportbereich

Wassersportbereich Im Abschnitt 3 entsteht ein konzentrierter Bereich für Wassersport. Die neue Einwasserungsstelle für Kanuten und Pontoniere, aus gerüstet mit Treppen und Rampen, wird auch Sc…
Wassersportbereich
Wassersportbereich

Im Abschnitt 3 entsteht ein konzentrierter Bereich für Wassersport. Die neue Einwasserungsstelle für Kanuten und Pontoniere, aus gerüstet mit Treppen und Rampen, wird auch Schwimmenden und Böötlern einen sicheren Ein­ und Ausstieg erlauben. Insbesondere dient sie aber auch der Sanitätspolizei. Dem Infrastrukturbereich vorgelagert wird eine Betonmauer, die entlang der Aare eine promenadenartige Situation schafft. Die heutigen Parkplätze werden aufgehoben und als Längsparkierung entlang der ARA­Strasse neu organisiert.

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