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Ittigen unterstützt und motiviert ortsansässige Unternehmen, den Ausstoss von Treibhausgasen aus dem Gebäude- und Prozessbereich zu verringern. Die Gemeinde setzt dabei auf Beratung, Förderung und Dialog.

Die Verringerung von CO2-Emissionen bei Unternehmen im Bereich Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen betrifft sowohl die Gebäude als auch die Prozesse (durch CO2-arme Stromversorgung, Biogas, etc.). Die Reduktionsziele  sollen etappenweise und in einem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Gemeinde und Unternehmen erreicht werden.

Als positiver Nebeneffekt resultiert eine Imagesteigerung für beide Seiten durch herausragende neue Projekte. Bis 2030 sollen drei Leuchtturm-Projekte mit Vorbildcharakter realisiert werden. Jährlich will Ittigen drei zusätzliche ortsansässige Firmen gewinnen, die sich zu einem Absenkpfad verpflichten. Allfällige Synergien mit Unternehmen werden im Dialog eruiert und sinnvolle Zielvereinbarungen eingegangen. Dazu gehören beispielsweise nachhaltige Mobilitätsmodelle, Projekte zur Gebäudesanierung, Prozessinnovationen oder der Bezug von erneuerbarer Energie.

Ittigen unterstützt Firmen mit unternehmensspezifischer Information, Beratung und Schulung, mit dem Einsatz von Fördermitteln, der Kommunikation von gemeinsam realisierten Massnahmen, dem Einsatz von planerischen Instrumenten und mit der Förderung des Austauschs unter den Unternehmen.

Im Gebäudebereich stehen Firmen dieselben Beratungsangebote und Förderinstrumente zur Verfügung wie privaten Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümern.

Kontakt

Gemeinde Ittigen
Schlosser Heidi
Rain 7
Postfach 226
3063 Ittigen
Tel. 031 925 22 75
Fax 031 925 22 99
Kontaktformular

Forum Ittigen Klimact 2030+

Ittigen verstärkt die Partnerschaft mit interessierten Unternehmen für den Austausch und die Wissensvermittlung im Rahmen der neuen kommunalen CO2-Zielsetzungen. Das Forum Ittigen Klimact 2030+ ist d…

Ittigen verstärkt die Partnerschaft mit interessierten Unternehmen für den Austausch und die Wissensvermittlung im Rahmen der neuen kommunalen CO2-Zielsetzungen. Das Forum Ittigen Klimact 2030+ ist die Plattform für ein nachhaltiges, klimabewusstes Wirtschaften.

Möchten Sie bzw. Ihr Unternehmen zu den Anlässen des Forums eingeladen werden? Melden Sie sich per E-Mail an.

Wenn Sie uns zudem Ihr Firmenlogo in elektronischer Form zustellen, erscheint dieses für einen Unkostenbeitrag von 100 Franken pro Jahr auf der Projekt-Website sowie in ausgewählten Printmedien zu Klimact 2030+.

Ittiger Unternehmen engagieren sich

Diese Ittiger Unternehmen engagieren sich im Forum Klimact Ittigen 2030+:                                       …

Diese Ittiger Unternehmen engagieren sich im Forum Klimact Ittigen 2030+:

GSD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GVB

 

 

 

 

 

 

 

Paganini

 

 

 

 

 

 

RBS

 

 

 

 

 

 

Ruch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klimafreundliches Wirtschaften eröffnet Chancen

Gespräch mit Unternehmer Thomas Christen, Inhaber der Druckerei Ruch AG, Ittigen. Wie denken Sie als Gewerbetreibender persönlich zum Bestreben der Gemeinde, bis 2050 Netto-Null CO2-Emissionen zu …

Gespräch mit Unternehmer Thomas Christen, Inhaber der Druckerei Ruch AG, Ittigen.

Wie denken Sie als Gewerbetreibender persönlich zum Bestreben der Gemeinde, bis 2050 Netto-Null CO2-Emissionen zu erreichen?
Das kommt bei mir sehr gut an. Die Reduktion von CO2 ist ein aktuelles Thema, das man verfolgen muss.

Welchen Stellenwert hat Klimaschutz für Ihr Unternehmen? Inwiefern ist Ihr Unternehmen betroffen?
Wir sind über Lösungsmittel bei der Druckfarbe und beim Papier natürlich betroffen. Wir versuchen, die technologische Entwicklung zu verfolgen und Schritt zu halten. Wir werden dabei auch von unserem Verband gut unterstützt.

Welches sind die grössten CO2-Quellen bei Ihrer Firma? Und wo liegen wirksame Hebel, um die Emissionen zu mindern? 
Wir konnten die Hilfsstoffe, welche VOC (Volatile Organic Compounds) enthalten, stark reduzieren. Ebenfalls unternehmen wir Anstrengungen beim Papier und wir kompensieren die Restemissionen mit einem Waldprojekt in Kenia. Wo wir etwas anstehen, ist beim Gebäude, in dem wir zur Miete sind. Dort soll aber die Heizung ersetzt werden, und dringend nötig wäre eine bessere Isolation unter anderem durch den Ersatz der Fenster. Beim Lieferwagen setzen wir noch auf Diesel, aber es ist eine Frage der Zeit bis wir auf Fahrzeuge mit anderen Treibstoffen umrüsten.

Haben Sie bisher Beratung, Förderbeiträge oder andere Unterstützung erhalten?
Der Verband unterstützte uns sehr, ebenso der Hersteller der Druckmaschine. Und daneben haben wir uns selber informiert.

Wie stehen Ihre Mitarbeitenden zum Klimaschutz?
Die Mitarbeitenden waren zuerst etwas kritisch, weil jeder Wandel auch eine Umstellung erfordert. Aber mit der Zeit werden die Vorteile für alle spürbar, wie beispielsweise das gesündere Raumklima.

Was hat Ihnen Ihr bisheriges Engagement im Klimaschutz erbracht?
Wenn wir die VOC-haltigen Produkte meiden, sparen wir VOC-Abgaben, die den realen Wert der Produkte um einiges übersteigen. Ferner merken wir schon, dass klimafreundliches Wirtschaften einem auch zusätzliche Marktchancen eröffnet. So haben wir viele Gemeinden als Kunden und diese verlangen das zunehmend.

Was empfehlen Sie anderen Unternehmern mit ähnlichen Bestrebungen? 
Nehmen Sie das Thema auf. Klären Sie Ihre Möglichkeiten ab, gehen Sie den Wandel an, Schritt für Schritt.

Welche Anliegen haben Sie an Klimact 2030+?
Beratungsdienstleistungen wären eine dienliche Sache.

Thomas Christen
Thomas Christen, Inhaber Druckerei Ruch AG

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