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Beschlüsse des Gemeinderats vom 14. November 2022

18. November 2022
Der Gemeinderat hat folgende Beschlüsse gefasst:

Teuerungsausgleich Gemeindepersonal

Den öffentlich- und dem obligationenrechtlich angestellten Mitarbeitenden wurde die Teuerung letztmals 2009 mit 2,2 Prozent ausgeglichen. Gemessen am Landesindex für Konsumentenpreise steigt die Teuerung per 1. Januar 2023 um rund 3 Prozent. Aufgrund des stabilen Finanzhaushalts der Gemeinde soll dieser Anstieg dem Personal ausgeglichen werden.

Der Gemeinderat beschloss, den öffentlich- und den obligationenrechtlich angestellten Personen per 1. Januar 2023 einen Teuerungsausgleich von 3 Prozent zu gewähren.

 

Fördern der mobilen Arbeit

Die Büro-Hardware des Gemeindepersonals steht am Ende ihrer Lebensdauer. Neu sollen anstelle von Desktop-Computern ausschliesslich Notebooks zum Einsatz kommen. Dies mit dem Ziel, einerseits das moderne, mobile Arbeiten zu fördern, andererseits das IT-Sicherheitsrisiko zu senken. Geplant ist der Ersatz im 1. Quartal 2023.

Der Gemeinderat genehmigte für den Ersatz der Hardware einen Verpflichtungskredit von 185'000 Franken und vergab den Auftrag an die Bechtle Direct AG, Rotkreuz.

 

Mehr Schulkinder, mehr Klassen

Auf das Schuljahr 2023/24 ist damit zu rechnen, dass 125 Kinder in die 1. Klasse wechseln. Der Klassendurchschnitt wächst dadurch von 20 auf 25 Schülerinnen und Schüler, was zu hoch ist. Am Standort Altikofen ist daher geplant, per Schuljahr 2023/2024 eine sechste 1. Klasse zu eröffnen. Der Standort Altikofen drängt sich auf, weil ein temporäres Umverteilen der Kinder in andere Schulhäuser unter anderem aufgrund der bereits voll belegten Klassen nicht möglich ist.

Da durch das Erneuern der Schulanlage in Altikofen ungenügend Schulraum vorhanden ist, ist vorgesehen, für die zusätzliche Klasse provisorischen Schulraum bereitzustellen.

Der Gemeinderat stimmte der Eröffnung einer zusätzlichen 1. Klasse am Standort Altikofen zu. Vorbehalten bleibt die Genehmigung durch die kantonale Bildungs- und Kulturdirektion. Er beauftragte Abteilung Bau zudem, für das Schulprovisorium ein Projekt auszuarbeiten.

 

Neubau eines Hochregallagers auf dem Werkhofareal

Der Werkhof benutzt eine externe Liegenschaft für die Lagerung der Winter- resp. Sommergeräte. Die Nutzung erfolgt im Baurecht, welches Ende 2023 ausläuft und nicht erneuert wird. Entsprechend braucht der Werkhof einen Ersatzlagerplatz. Geplant ist der Bau eines offenen Hochregallagers am Hauptstandort an der Bahnstrasse inklusive Wertstoffsammelstelle und einem Container für brennbare Flüssigkeiten. Die Inbetriebnahme ist für Oktober 2023 vorgesehen.

Der Gemeinderat genehmigte sowohl das Projekt «Hochregallager Werkhof» wie auch den für den Bau notwendigen Verpflichtungskredit von 347'000 Franken.

 

Vertragsverlängerung mit der KEWU AG

Bei den Separatsammlungen Papier/Karton, Glas und Alu/Dosen arbeitet Ittigen mit der KEWU AG überkommunal zusammen. Die Gemeinde kann dadurch von einem ökologisch und ökonomisch optimierten Sammelsystem und einer bestmöglichen Verwertung profitieren. Der aktuelle Vertrag läuft Ende 2022 aus. Die bisherige Lösung hat sich in der Vergangenheit bewährt. Sie soll daher weitergeführt werden.

Der Gemeinderat beschloss, das bisherige System weiterzuführen und genehmigte den neuen Vertrag mit der KEWU AG für die Dauer vom 1. Januar 2023 bis am 31. Dezember 2027.

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