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Startschuss für den ersten e-Bus des RBS

23. August 2021
Der RBS nahm heute den ersten orangen e-Bus in Betrieb. Damit setzt der RBS seine Fahrt in eine klimafreundlichere Zukunft fort. Die Gemeinde hat die Beschaffung unterstützt. Der Einsatz des ersten e-Busses erfolgte heute nach der Jungfernfahrt auf der Linie 43.

Die Gemeinde ist für den RBS eine wichtige Partnerin bei der Beschaffung des ersten e-Busses. Ittigen unterstützte das Projekt nicht nur finanziell. Die Gemeinde und der RBS arbeiten unter dem Slogan «ohne Schall und Rauch - dafür mit Strom» auf dem Weg in eine klimafreundlichere Zukunft eng zusammen.

Marco Rupp, Gemeindepräsident, betonte in seinem Grusswort die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von RBS und Gemeinde: «Wir sind stolz darauf, mit der Beschaffung des ersten e-Busses zusammen mit dem RBS einen wichtigen Schritt hin zur Klimaneutralität zu machen».

An der Einweihungsfahrt nahmen - nebst anderen Vertretenden von Behörden, Kanton und den Gemeinden Ittigen und Bolligen - Dr. Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamtes für Verkehr und Philipp Mäder, Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination teil.

Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamtes für Verkehr, betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit eines fossilfreien öffentlichen Verkehrs. Philipp Mäder, Co-Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination des Kantons Bern, führte in seinem Grusswort aus, dass der Kanton anstrebe, dass ab spätestens 2030 nur noch fossilfreie Busse beschafft werden.

Christine Schulz, Leiterin Unternehmensentwicklung des RBS, erläuterte den Nachhaltigkeitseffekt der e-Busse anhand eindrücklicher Zahlen: «Mit der Umstellung der gesamten Busflotte senkt der RBS seinen CO2-Ausstoss um rund 3’400 Tonnen pro Jahr und spart gegenüber heute jährlich 1,1 Millionen Liter Dieseltreibstoff ein.» Alle e-Busse werden mit 100 Prozent erneuerbarer Energie geladen.

Der heute in Betrieb genommene erste e-Bus wird hauptsächlich auf der Linie 43 in Ittigen unterwegs sein. Bereits ab Frühling 2022 nimmt der RBS drei weitere e-Busse in Betrieb: Diese werden auf den Linien 38, 40, 41, 46 und 47 verkehren.

Die Umstellung auf alternative Antriebsformen dauert mehrere Jahre und erfolgt schrittweise. Bis 2032 wird der letzte der heute 31 Dieselbusse im Raum Worblaufen (Linien 33 bis 48) durch einen e-Bus ersetzt sein.

Die Umstellung auf die neue Antriebstechnologie ist mit Mehrkosten verbunden. Der erste e-Bus des RBS wurde - nebst dem Gemeindebeitrag Ittigen - auch durch den Kanton Bern, die Stiftung KliK und das Förderprogramm von myclimate mitfinanziert.

 

Marco Rupp begrüsst bei der Inbetriebnahme des ersten e-Busses des RBS

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