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Partnerschaft mit der Gemeinde Dobrusch (Weissrussland)


Die Zusammenarbeit mit der Partnergemeinde Dobrusch ist auf eine neue Basis gestellt. Seit Juni 2009 gibt es den Verein "Partnerschaft Ittigen-Dobrusch". Die Vereinslösung garantiert, dass die langjährige Zusammenarbeit mit Dobrusch auch für die nächsten Jahre bestehen bleibt.

Ortstafel mit den Wappen von Dobrusch und Ittigen
Ehrlich. Engagiert. Stark. Unter diesem Slogan entstanden Vision und Leitbild der Gemeinde Ittigen. Sie bilden seit 2008 die Grundlage des Wirkens der Gemeinde.

In Bezug auf die Solidarität und speziell die Auslandhilfe bedeutet dies:
  • Ehrlich: Wir stehen dazu, dass es uns gut geht und zeigen uns solidarisch mit jenen, denen es schlechter geht. Wir arbeiten im Rahmen unserer Möglichkeiten mit.
  • Engagiert: Es ist uns nicht gleichgültig, wie und wo unsere Mittel eingesetzt werden. Wir wählen unsere Hilfe gezielt aus und engagieren uns persönlich. Wir beschränken uns nicht auf reine Geldzahlungen.
  • Stark: Wir setzen uns für grössere Projekte ein, die etwas bewirken und verzichten auf eine Verzettelung der Mittel. Bald 25 Jahre Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dobrusch zeigen die Nachhaltigkeit unserer Beziehungen.

Wie viele andere Gemeinden hat sich Ittigen in den 80er- und 90er-Jahren für eine Gemeindepartnerschaft im östlichen Europa entschieden. Für Ittigen war es die weissrussische Gemeinde Dobrusch. Auslöser für die Partnerschaft mit Dobrusch war der Reaktorunfall in Tschernobyl. Das benachbarte Belarus (Weissrussland), insbesondere der Bezirk Gomel und die Gemeinde Dobrusch, waren von der Katastrophe stark betroffen. Die Böden waren verseucht, die Kinder gesundheitlich geschwächt. Zusätzlich war die Gemeinde Dobrusch durch politische und wirtschaftliche Veränderungen stark gefordert. Auf Initiative des damaligen Gemeindepräsidenten, Walter Frey, wurde die Beziehung mit Dobrusch im Jahr 1990 eingegangen und aufgebaut.

Im Zentrum der Partnerschaft stand von Beginn an die humanitäre Hilfe. Ittigen organisierte Hilfstransporte mit Medikamenten, Material für Schulhäuser und Kindergärten, mit Spitalbetten, Velos sowie Paketen für die Bevölkerung, etc. Aufgrund der schwierigen Grenzformalitäten wurden die Transporte aber später eingestellt. Weiter ermöglichte Ittigen vielen Kindern ein Ferien- bzw. Sprachlager im Ferienheim an der Lenk. In den letzten Jahren wurden die finanziellen Mittel aber ausschliesslich für Projekte eingesetzt. Die Finanzhilfen und die Naturalien betragen bis heute gesamthaft über 1.7 Mio. Franken.

In den ersten Jahren waren alle Aktivitäten zugunsten Dobrusch vom Dienstleistungszentrum der Gemeinde organisiert. Später wurde die Zusammenarbeit mit Dobrusch der „Arbeitsgruppe Dobrusch“ übertragen. Aus Altersgründen haben die meisten Mitglieder der Arbeitsgruppe auf Ende 2008 demissioniert. Durch zahlreiche Wechsel in den Dobruscher Behörden hat sich die Beziehung zudem verändert. Deshalb wurde in den letzten Monaten eine Neuausrichtung der Partnerschaft diskutiert. Gespräche zwischen dem Gemeinderat und Mitgliedern der Arbeitsgruppe haben ergeben, dass eine neue Basis der Zusammenarbeit mit Dobrusch sinnvoll wäre. Diese Basis ist in Form eines Vereins in der Zwischenzeit geschaffen.

Mitte Juni 2009 wurde der Verein "Partnerschaft Ittigen-Dobrusch" gegründet. Der Verein bezweckt weitere Hilfe in Dobrusch. Dabei geht es darum, in Dobrusch zukünftig soziale Projekte und humanitäre Organisationen zu unterstützen. Die Zusammenarbeit erfolgt neu nicht mehr primär mit der Gemeinde sondern direkt mit verschiedenen Organisationen. Zu verschiedenen Schulen sowie sozialen und medizinischen Institutionen bestehen unverändert gute, recht enge und wertvolle Kontakte. In diesen Institutionen gäbe es auch zahlreiche Möglichkeiten, nachhaltig zu investieren und sinnvoll zu helfen.

Walter Frey, Alt-Gemeindepräsident und ehemaliger Präsident der Arbeitsgruppe Dobrusch, hat für die Aufbauphase das Präsidium im Verein übernommen. Auch ehemalige Mitglieder der Arbeitsgruppe und Helene Blatter, Gemeinderätin, wirken im Vereinsvorstand mit. Der Verein soll einerseits durch Mitgliederbeiträge sowie Spenden und Legate finanziert werden. Andererseits engagiert sich die Gemeinde im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit jährlich Fr. 30’000.--.

Erste Aktivitäten des Vereins waren die Mitgliederwerbung, die Suche nach Vorstandsmitgliedern sowie die Organisation einer Weihnachtssammlung.

Möchten Sie für unsere Partnergemeinde Dobrusch spenden? Das ist selbstverständlich möglich auf:

Valiant Bank, 3001 Bern, Clearing Nr. 6300, (Postkonto-Nr. der Valiant Bank 30-38112-0)
Konto- resp. IBAN-Nr. CH45 0630 0016 6001 3660 4

Auf untenstehendem Link finden Sie zudem einen Einzahlungsschein. Wir versichern Ihnen einen gezielten und sinnvollen Mitteleinsatz. Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Möchten Sie Mitglied werden im Verein Partnerschaft Ittigen-Dobrusch? Auf untenstehendem Link finden Sie unsere Mitgliederwerbung mit Anmeldetalon und die Vereinsstatuten.

Kontakt:
Jürg Rüegsegger

Adresse:
Verein Partnerschaft Ittigen-Dobrusch
Gemeinde Ittigen
Rain 7, Postfach
3063 Ittigen

Weiterführende Links:
Mitgliederwerbung
Statuten
Weihnachtssammlung 2016
Einzahlungsschein
Festschrift 20 Jahre Jubiläum im Jahr 2010
Bilder aus Dobrusch


Kontakt

  • Gemeinde Ittigen
  • Dienstleistungszentrum
  • Rain 7, Postfach 226
  • 3063 Ittigen
  • Telefon: 031 925 22 22 (Zentrale)
  • Telefax: 031 925 22 99

Öffnungszeiten

  • 08.30-11.30 und 13.30-18.00 Uhr (Mo)
  • 08.30-11.30 und 13.30-17.00 Uhr (Di)
  • 12.15-17.00 Uhr (Mi)
  • 08.30-11.30 und 13.30-17.00 Uhr (Do)
  • 08.30-11.30 und 13.30-16.00 Uhr (Fr)

  • Am Mittwochmorgen bleiben die Schalter (inkl. Telefonzentrale) geschlossen.

Filmportrait

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