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Partnerschaft mit der Gemeinde Dobrusch (Weissrussland)


Der Vorstand des Vereins «Partnerschaft Ittigen Dobrusch» hat beschlossen, das Partnerschaftsprojekt nächstes Jahr nach 30 aktiven, intensiven und sehr erfolgreichen Jahren zu beenden. Gleichzeitig läuft die Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Ittigen aus, welche dem Projekt bis ins Jahr 2020 einen jährlichen Beitrag von 30'000 Franken zusichert.

Ortstafel mit den Wappen von Dobrusch und Ittigen
In den vielen Jahren der Zusammenarbeit konnte in Dobrusch vieles ermöglicht und bewegt werden. Es entwickelten sich erfreuliche Beziehungen, sowohl auf Behördenebene als auch zwischen Ittiger und Dobruscher Familien.

Durch die Unterstützung verschiedenster humanitärer Projekte kam und kommt die Hilfe genau dort an, wo sie am nötigsten ist: Bei den Menschen, die immer im Zentrum der Zusammenarbeit stehen.

Wie alles begann
Wie viele andere Gemeinden hat sich Ittigen Anfang der 90er-Jahre für eine Gemeindepartnerschaft im östlichen Europa entschieden. Für Ittigen war es die weissrussische Gemeinde Dobrusch. Auslöser für die Partnerschaft mit Dobrusch war der Reaktorunfall in Tschernobyl. Das benachbarte Belarus (Weissrussland), insbesondere der Bezirk Gomel und die Gemeinde Dobrusch, waren von der Katastrophe stark betroffen. Die Böden waren verseucht, die Kinder gesundheitlich geschwächt. Zusätzlich war die Gemeinde Dobrusch durch politische und wirtschaftliche Veränderungen stark gefordert. Auf Initiative des damaligen Gemeindepräsidenten Walter Frey und der damaligen Gemeinderätin Rosmarie Locher wurde die Partnerschaft mit Dobrusch im Jahr 1990 eingegangen und aufgebaut.

Wie es weiterging
In den ersten Jahren wurden alle Aktivitäten zugunsten Dobrusch vom Dienstleistungszentrum der Gemeinde organisiert. Später wurde die Zusammenarbeit mit Dobrusch der „Arbeitsgruppe Dobrusch“ (Spezialkommission) übertragen. Mitte Juni 2009 wurde dann der Verein "Partnerschaft Ittigen-Dobrusch" gegründet. Er konzentriert sich seither auf die direkte Unterstützung verschiedener Projekte von sozialen Organisationen in Dobrusch.

Im Zentrum der Partnerschaft stand von Beginn an die humanitäre Hilfe. Ittigen
organisierte Hilfstransporte mit Medikamenten, Material für Schulhäuser und Kindergärten, Spitalbetten, Velos sowie Pakete für die Bevölkerung. Aufgrund der schwierigen Grenzformalitäten wurden die Transporte aber später eingestellt. Weiter ermöglichte Ittigen vielen Kindern ein Ferien- bzw. Sprachlager im Ferienheim an der Lenk. In den letzten Jahren wurden die finanziellen Mittel ausschliesslich für Projekte eingesetzt.

Geplante Projekte 2020
Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sollen im nächsten Jahr für folgende Projekte eingesetzt werden:

Spitex
Das Spitex-Projekt ist ein voller Erfolg! Heute unterstützen 12 fest angestellte Mitarbeiterinnen alte und gebrechliche Menschen zu Hause und ermöglichen ihnen damit, so lange wie möglich in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung zu leben. Weiter bietet die Spitex-Organisation aber auch verschiedene hilfreiche Dienstleistungen im Spitex-Gebäude an. Mit einem grösseren Beitrag soll das dritte Betriebsjahr der Spitex finanziell unterstützt und der Fortbestand dieses Projekts sichergestellt werden.

Arme, kinderreiche Familien
Kinderreiche Familien leben oft unter der Armutsgrenze und sind besonders betroffen von der schwierigen wirtschaftlichen Situation. Das Geld reicht häufig nicht für die täglichen Einkäufe von Nahrungsmitteln oder für wichtige Anschaffungen von Kleidern, Schuhen, Spielsachen, Medikamenten und Schulsachen. Mit finanziellen Beiträgen soll stark betroffenen Familien gezielt geholfen werden.

Schulen
Investitionen in die Bildung junger Menschen sind wichtig, nachhaltig und dringend notwendig. Eine gute Schulbildung hat grossen Einfluss auf die individuellen Lebenschancen und die Zukunft der heranwachsenden Generation. Über zweitausend Kinder und Jugendliche besuchen die fünf Schulen in Dobrusch. Die Schulen sollen auch nächstes Jahr mit einem finanziellen Beitrag aus Ittigen zusätzliche Lehrmittel, Material und Mobiliar anschaffen können. Mit diesem finanziellen Beitrag können die Bedingungen für einen interessanten und lehrreichen Unterricht gefördert und verbessert werden.

Kindergärten
Kinder lernen im Kindergarten unglaublich viel. In Dobrusch gibt es acht Kindergärten mit Tagesbetreuung für die zwei- bis siebenjährigen Kinder. Mit einem finanziellen Beitrag soll das Erlernen wichtiger Kompetenzen wie Sprachfähigkeit, Buchstaben und Zahlen, Fein- und Grobmotorik, soziale Kompetenzen und Selbständigkeit unterstützt und gefördert werden.

Möchten Sie für unsere Partnergemeinde Dobrusch spenden? Das ist selbstverständlich möglich auf:

Valiant Bank, 3001 Bern, Clearing Nr. 6300, (Postkonto-Nr. der Valiant Bank 30-38112-0)
Konto- resp. IBAN-Nr. CH86 0630 0503 3803 1090 6

Auf untenstehendem Link finden Sie zudem einen Einzahlungsschein. Wir versichern Ihnen einen gezielten und sinnvollen Mitteleinsatz.

Herzlichen Dank für Ihre Spende!


Kontakt:
Jürg Rüegsegger

Adresse:
Verein Partnerschaft Ittigen-Dobrusch
Gemeinde Ittigen
Rain 7,
Postfach 226
3063 Ittigen

Weiterführende Links:
Weihnachtssammlung 2019
Einzahlungsschein
Statuten
Festschrift 20 Jahre Jubiläum im Jahr 2010
Bilder aus Dobrusch


Kontakt

  • Gemeinde Ittigen
  • Dienstleistungszentrum
  • Rain 7, Postfach 226
  • 3063 Ittigen
  • Telefon: 031 925 22 22 (Zentrale)
  • Telefax: 031 925 22 99

Öffnungszeiten

  • 08.30-11.30 und 13.30-18.00 Uhr (Mo)
  • 08.30-11.30 und 13.30-17.00 Uhr (Di)
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  • 08.30-11.30 und 13.30-17.00 Uhr (Do)
  • 08.30-11.30 und 13.30-16.00 Uhr (Fr)

  • Am Mittwochmorgen bleiben die Schalter (inkl. Telefonzentrale) geschlossen.

Filmportrait

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